Unser Pflegeleitbild

Wir stellen eine Einrichtung dar, in der der zu betreuende und zu pflegende Mensch im Mittelpunkt aller Bemühungen steht und auch stehen muss.

 

In unserem Haus wird einhellig und nachdrücklich die Auffassung vertreten, dass wir den Bedürfnissen von pflegebedürftigen Menschen in keinster Weise gerecht werden, wenn wir sie lediglich als Summe ihrer physischen Leiden betrachten.

 

Vielmehr ist es das Ziel unsere Arbeit, dem Leben des hilfsbedürftigen älteren Menschen wieder Inhalt und Zufriedenheit zu verleihen und ihm bei der Bewältigung seiner physischen und psychischen Defizite respektvoll behilflich zu sein.

 

Die Wahrung und auch Förderung der Selbständigkeit des Menschen über das Pflegemodell von Krohwinkel ist zentraler Bestandteil unserer "Philosophie".

 

Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass in unserem Hause Pflege und Betreuung in erster Linie ganzheitlich verstanden werden, also eine umfassende Betreuung  von Körper, Geist und Seele.

 

Diese Ganzheitliche Pflege und Betreuung wird von uns für jeden Bewohner individuell geplant, arbeitsteilig gestaltet und durch ein modernes Dokumentationssystem unterstützt.

 

Die pflegerische und sozialtherapeutische Arbeit soll sich dabei nicht nur am jeweiligen individuellen Grad der Erkrankung des Menschen orientieren, sondern ebenso wird die Bedeutung der Biographie des einzelnen Bewohners verstanden  und in die Betreuung umsetzen.

 

Das Haus soll für unsere Bewohner ein "Zuhause" werden, in dem sie leben und wohnen, keinesfalls aber ein Ort, an dem sie nur "untergebracht" sind und therapiert werden.

 

An dieser Stelle sind die Angehörigen und Ärzte unsere Partner in der Sorge um das Wohlergehen unserer Bewohner, wobei unsere Dienstplangestaltung sowohl eine bewohner- als auch gruppenspezifische Pflege im Sinne von Gruppentherapien ermöglicht.

 

Unsere Pflege wird nach anerkannten Pflegestandards ausgerichtet.

 

Wir wollen nicht über den alten Menschen "hinweg pflegen".

 

Vielmehr bemühen wir uns um eine Stabilisierung der Besserung seines Befindens, und wir setzen unsere gemeinsame Kraft in die Steigerung seiner Befindlichkeit.

 

Nur so können wir dem Leben des alten Menschen nicht ausschließlich mehr Jahre hinzufügen, sondern den gewonnenen Jahren auch mehr Leben schenken.

 

April 2004 (überarbeitet Januar 2018)